Medizinische Infos

Eine Erkältung ist...
Eine Grippe ist...
Was ist Asthma?
Was ist eine COPD?
Eine Bronchoskopie ist...
Was muss ich vor einer Bronchoskopie beachten?
Eine Allergie ist...
Was kann ich gegen meine Allergie tun?
Was ist eine Hyposensibilisierung?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Eine Erkältung ist...

Erkältungen oder „grippaler Infekt“ sind Begriffe, mit denen in der Alltagssprache akute Infektionen 
der Nasenschleimhaut, in der Regel einschließlich der Nasennebenhöhle, der Rachenschleimhaut 
und/oder der Bronchialschleimhaut bezeichnet werden.
Die Beschwerden werden überwiegend durch Viren ausgelöst, können aber zusätzlich durch Bakterien 
überlagert werden („Superinfektion“).
Erkältungsinfekte sind die häufigsten Infektionskrankheiten des Menschen. 
Erwachsene erkranken durchschnittlich 2 bis 3x / Jahr, bei Kleinkindern sind Erkrankungshäufigkeiten 
bis zu 10 (-13) x nicht ungewöhnlich.

Meistens läuft die Symptomatik in Phasen ab. Erste Symptome sind oft Halskratzen, teilweise Halsschmerzen 
und Schluckbeschwerden, oft mit verstärktem Kälteempfinden („Frösteln“) verbunden. 
Ein typisches, oft gleichzeitig auftretendes Symptom ist der „Schnupfen“, die Entzündung der Nasenschleimhaut, 
die mit Kitzeln, teilweise Brennen, Niesreiz und Niesen und Kopfdruck ihren Höhepunkt meist am 2. Erkrankungstag 
erreicht. Die Beschwerden sind zum Teil von Kopf- und Gliederschmerzen begleitet, die 4 bis 5 Tage anhalten können.

Die Höhe des Fiebers hängt von der Art des Virus und der körperlichen und seelischen Verfassung des Erkrankten ab. 
Die Beschwerden können in einen trockenen Reizhusten übergehen, der zum Teil längere Zeit fortbesteht.

Die akute Erkrankung ist fast immer nach etwa einer Woche überstanden, kann aber durchaus bis zu 2 Wochen anhalten. 
Bis zu einer vollständigen Erholung, vor allem zum Abklingen des Hustens können aber manchmal 2 bis 3 Monate vergehen.

 

Therapie der Erkältung

Solche Infekte bedürfen in der Regel einer Behandlung mit etwas Ruhe (früher schlafen gehen, bei starkem 
Krankheitsgefühl 2-3 Tage Bettruhe) und der Behandlung mit sogenannten Hausmitteln. 
Darunter versteht man ausgiebiges Trinken warmer, nichtalkoholischer Getränke (Tee, Mineralwasser, Saft), 
Inhalation von Dampf  einer Kochsalz-Lösung, ggf. Einstellung des Rauchens.

Bei Menschen mit chronischen Erkrankungen der tieferen Atemwege wie chronischer Bronchitis, COPD oder Asthma, 
können diese, sonst eher als banal einzustufenden Erkältungen eine Verschlimmerung der Atemwegssituation bewirken, 
sodass dann verstärkt Atemnotbeschwerden auftreten. In diesem Falle sollte der Arzt aufgesucht werden, um die Asthmabehandlung
anzupassen. Krankheitsverlauf ist in solchen Fällen in der Regel länger, dabei besteht
die Verschlechterung der Situation in den tiefen Atemwegen oft länger als der Infekt selbst.

Als Regel für beide Patientengruppen gilt, dass ein Arzt aufgesucht werden sollte, wenn ein starkes Krankheitsgefühl 
besteht und die Krankheitssymptome länger als eine Woche andauern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Eine Grippe ist...

Landläufig werden mit der Diagnose 'Grippe' fälschlicherweise oft Atemwegsinfekte bezeichnet, die in Wirklichkeit 
banale Erkältungen („grippale Infekte“) sind.

Eine Grippe (Influenza A) wird von besonderen Stämmen von Grippeviren hervorgerufen. 
Sie ist in der Regel eine Erkrankung des gesamten Organismus, die  mit erheblichen Störungen des Allgemeinbefindens verbunden sind. 
Zu den typischen Symptomen der Grippe gehören starkes allgemeines Krankheitsgefühl, hohes Fieber, Halsschmerzen, 
Kopfschmerzen, Husten, Mattigkeit mit Muskelschmerzen. Eine Grippe kann eventuell zu Defekten der inneren Organe (Herz, Kreislauf) führen.

Die Viren verbreiten sich durch die Luft und werden als Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. 
In Ballungsgebieten ist die Infektionsrate naturgemäß entsprechend höher als in ländlichen Gebieten. 
Die letzte Grippepandemie (d. h. eine Grippeerkrankung durch einen besonderen Grippevirus über viele Länder hinweg) 
forderte um 1927 und 1956 in Europa mehrere Millionen Tote.

Der akute Erkrankungsverlauf der Grippe erstreckt sich über ca. 2 Wochen mit einer verlangsamten Erholungszeit. 
Bis zur vollständigen Erholung können oft 2-3 Monate vergehen.

Bei mangelnder Schonung und Behandlung können bei der echten Grippe Komplikationen auftreten, 
wie bleibende Schäden am Herzmuskel, die zu einer Herzinsuffizienz führen. 
Gegen Grippeviren helfen keine Antibiotika, sondern nur allgemeinmedizinische Maßnahmen. 
In den letzten Jahren wurden zunehmend Grippevirenmedikamente entwickelt, die jedoch 
noch nicht in breiter Front eingesetzt werden und nur bei prophylaktischer Gabe, d. h. beim Verdacht einer Infektion ihre 
hilfreiche Wirkung entfalten können. Aus diesem Grunde ist leicht einzusehen, dass bei gleichzeitig hohem Preis eine breite 
Anwendung der Medikamente für Hunderttausende von Menschen nur unter besonderen Umständen möglich ist.

 

Grippeschutzimpfung     

Einen ausgezeichneten Schutz bieten die Grippeimpfstoffe, deren Zusammensetzung alljährlich neu erfolgen muss, 
um gegen den Erreger wirksam zu sein. Fachleute der Weltgesundheitsorganisation (WHO) definieren in großangelegten 
Untersuchungen den Erreger und veranlassen die Herstellung des für das Jahr relevanten Impfstoffes und treffen aufgrund 
der Charakteristik der jeweiligen Grippeviren Voraussagen über die Entwicklung der Grippesituation in der kalten Jahreszeit. 
So werden in jedem Jahr bei uns im Juli oder August neue Grippeimpfstoffe gegen die zu erwartenden Grippevirenstämmen 
neu zusammengesetzt und sind im Spätsommer oder Frühherbst  einsatzbereit.

Die Grippeimpfung besteht in einer einmaligen intramuskulären Injektion und wird in aller Regel sehr gut vertragen, es sei denn, 
es besteht eine Hühnereiweißallergie. In diesem Fall darf nicht geimpft werden, da die Viren in Hühnereiern gezüchtet werden.

Eine Übertragung bzw. Auslösung der Grippe durch die Impfung ist nicht möglich, da es sich bei dem Impfstoff um einen Totimpfstoff handelt, 
der keine Eigenschaft als Krankheitserreger mehr hat, aber in der Lage ist, die gewünschte Immunantwort des Organismus zu provozieren. 
Der Organismus ist somit auf den Kontakt mit dem Grippeerreger vorbereitet, weil er bereits über genügend Antikörper verfügt, 
die den anflutenden Grippevirus bekämpfen. Erkrankungen an Erkältungen oder sogenannten banalen grippalen Infekten nach der 
Impfung sind jeweils zufälliger Natur.

In unserer Praxis werden seit Jahren alljährlich zahlreiche Patienten erfolgreich gegen die jeweiligen Grippestämme des Jahres geimpft. 
Wir haben mit dieser Impfung bisher bezüglich Verträglichkeit und Wirkung sehr positive Erfahrungen gemacht.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Was ist Asthma?

Der Begriff "Asthma" wird in der Regel für das Asthma bronchiale verwendet, 
auch wenn es andere Asthmaformen (z. B. Asthma cardiale) gibt.

Asthma bedeutet Atemnot.

Im Falle des Bronchialasthma handelt es sich um eine wechselnd starke und 
meistens nicht dauernd vorhandene Verkrampfung bzw. Verengung der Bronchien, 
die die Atmung erschwert. 
Häufig beginnt das Asthma mit Reizhusten. Die Ursache hierfür ist eine Entzündung der 
Bronchialschleimhaut und eine dadurch hervorgerufene verstärkte Reizbarkeit der Atemwege.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Was ist eine COPD?

(wird noch ergänzt)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Eine Bronchoskopie ist:

Die Spiegelung der inneren Atemwege bezeichnet man als Bronchoskopie.
Sie wird sowohl zur Diagnostik als auch zur therapeutischen Intervention durchgeführt.

Man unterscheidet prinzipiell zwischen flexibler und starrer Bronchoskopie.
Sie findet entweder in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose statt.

Bei der Methode mit dem flexiblen Gerät (Fiberbronchoskopie) wird eine Fiberglasoptik mit einem Durchmesser von 
ca. 6 mm durch den Mund oder die Nase eingeführt und in die nachfolgenden kleinen Atemwege (Bronchien) der Lunge 
vorgeschoben, so dass eine Inspektion der tieferen Atemwege (Luftröhre und Bronchialbaum bis in die 3. und 4. Verästelungsgeneration) 
möglich ist. Bei der starren Bronchoskopie erfolgt die Einführung des Gerätes in Vollnarkose durch den Mund.

Indikationen

Eine Bronchoskopie wird durchgeführt zur Abklärung von:

 

In unserer Praxis bieten wir folgende diagnostische und therapeutische Konzepte an:

            Mit kleinen Instrumenten (Absaugkatheter, Bürste, Zange oder Punktionsnadel) werden Proben von Bronchialschleimhaut 
            oder kleine Gewebestücke aus Luftröhre, Bronchien oder den Lungenbläschen schmerzfrei entnommen.

            Sie dient der Gewinnung von Zellmaterial und Sekret aus den kleinsten Atemwegen zur feingeweblichen und 
            laborchemischen Untersuchung (Zytologie, Histologie) sowie zur bakteriologischen Untersuchung.
            Praktisch wird ein kleines Lungenareal mit steriler Flüssigkeit gespült und diese wieder abgesaugt. 
            Hierdurch gewinnt man Hinweise auf Vorliegen und Art von Tumoren sowie Infektionserregern oder 
            chronischen Lungenerkrankungen.

            Fremdkörper können mittels Fasszangen, Schlingen, Saug- oder Ballonkathetern atraumatisch entfernt werden.

            Bei speziellen Fragestellungen, wie Entfernen von Fremdkörpern aus dem Bronchialbaum, kleinen chirurgischen Eingriffen 
            oder stark ausgeprägter bronchialer Empfindlichkeit kann die Bronchoskopie in Allgemeinnarkose, 
            d.h. in Tiefschlaf mit Muskelentspannung, durchgeführt werden. Zum Einsatz kommt dazu das starre Gerät, 
            da während der Tiefschlafphase gleichzeitig beatmet wird. 
            Mit dieser Methode können größere Gewebeproben entnommen oder größere Fremdkörper entfernt werden.

            Sie ist die Methode der Wahl bei sehr stark ausgeprägten Hustenzuständen, starker Verschleimung oder individueller Empfindlichkeit.

            In der Regel sind die geschilderten Maßnahmen weitgehend komplikationsfrei. Bei empfindlichen Menschen kann ein 
            sogenannter Stimmritzenkrampf auftreten, der in der Regel jedoch medikamentös gut beherrschbar ist. 
            Bei speziellen Probeentnahmen wie der Entnahme von Lungengewebe aus dem Lungenmantel können in 
            Einzelfällen schwerwiegende Komplikationen wie Blutungen oder ein Pneumothorax auftreten. 
            Die Komplikationsrate bzw. die zu erwartenden Komplikationen müssen bei der Planung einer solchen Untersuchung 
            jeweils mit dem behandelnden Arzt individuell besprochen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Anmerkungen zur Bronchoskopie

Unsere Praxis bietet sowohl die Untersuchung mit dem flexiblen Gerät (Video-Bronchoskop) in 
Lokalanästhesie an, als auch die Möglichkeiten die Untersuchung mit dem flexiblen 
oder starren Gerät in Allgemeinnarkose durchzuführen

Als Voruntersuchungen sind die Bestimmung der Gerinnungswerte und eines kleinen Blutbilds, 
ein Ruhe-EKG, eine aktuelle Röntgenaufnahme der Thoraxorgane in 2 Ebenen erforderlich, 
die Sie bei Ihrem behandelnden Arzt oder bei uns durchführen lassen können (s. Checkliste).

Nach einem vorbereitenden Gespräch mit dem Arzt, einer körperlichen Untersuchung und Durchführung 
einer Blutgasbestimmung, eventuell einer Lungenfunktionsuntersuchung, wird der Ablauf der Untersuchung 
mit Ihnen besprochen und der Untersuchungstermin vereinbart.

Am Untersuchungstag müssen Sie zur Durchführung der Bronchoskopie nüchtern sein, sowohl bei der Untersuchung 
mit dem flexiblen Gerät, als auch mit dem starren Bronchoskop in Allgemeinnarkose. Sie dürfen 8 Stunden vor der 
Untersuchung keine Nahrung oder Flüssigkeit mehr zu sich nehmen, keine Bonbons lutschen, Kaugummi kauen 
oder Rauchen, da sonst das Risiko besteht, dass Sie bei der örtlichen Betäubung bzw. in der Narkose 
Mageninhalt in die Atemwege bekommen.

Dringend notwendige Medikamente können nach Rücksprache mit einem winzigen Schluck Wasser genommen werden.

In der Regel können Sie 2 Stunden nach der Bronchoskopie in Lokalanästhesie wieder eine leichte Mahlzeit und Getränke 
zu sich nehmen und dann auch ggf. nachträglich Ihre Medikamente einnehmen, die Sie wegen der Untersuchung pausiert haben.

Nach der Untersuchung ist in der Regel ein leichtes Kratzen im Hals zu verspüren und die Stimme kann noch etwas rau sein. 
Wenn Schleimhautproben entnommen worden sind, können bis 48 Stunden danach noch leichte Blutspuren im Sekret zu 
beobachten sein. Dies ist jedoch harmlos und hört von selbst wieder auf.

Um wieder sicher nach Hause zu kommen, müssen Sie von einer Begleitperson abgeholt werden.

Nach der Untersuchung in Lokalanästhesie, sind Sie zwar wach und ansprechbar, jedoch kann Ihre Konzentrationsfähigkeit 
noch durch das Beruhigungsmittel, das Sie bekommen haben, beeinträchtigt sein. 

Weder nach einer Untersuchung in Lokalanästhesie mit Gabe eines Beruhigungsmittels, noch in Allgemeinnarkose, 
dürfen Sie mit dem eigenen PKW fahren, auch wenn Ihnen der Anästhesist bescheinigt, den Heimweg antreten zu können. 
Für den Rücktransport ist eine Begleitperson erforderlich, gleich ob Sie mit dem Taxi, mit dem PKW oder 
mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.

Weitere oder spezielle Fragen zu der Bronchoskopieverfahren müssen mit dem behandelnden Arzt geklärt werden. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Eine Allergie ist...

Mit dem Begriff  Allergie bezeichnen wir eine in der Regel unangemessene Empfindlichkeitsreaktion 
des Immunsystems auf an sich harmlose Fremdstoffe, die vom Körper aufgenommen worden sind 
oder mit denen der Körper Kontakt bekommen hat.

Da das fehlgesteuerte Immunsystem harmlose Fremdkörper fälschlicherweise als Bedrohung für den 
Organismus ansieht, reagiert es mit einer, oft überschießenden Abwehrreaktion.

So lösen bei entsprechend sensibilisierten Menschen Baum- oder Gräserpollen, die in die Atemwege 
aufgenommen werden, eine heftige Schleimhautreaktion aus. 
Eine Reaktion, die man landläufig als „Heuschnupfen“ bezeichnet.

Obwohl es eigentlich nicht notwendig ist, provoziert das Immunsystem Reaktionen, um den Körper zu schützen. 
Durch eine vermehrte Schwellung der Schleimhaut soll das Eindringen der Partikel verhindert, zusätzlich sollen 
die eingedrungenen Fremdkörper durch eine vermehrte Schleimbildung herausgespült werden. 
Im Extremfall bewirkt es, dass sich die Atemwege verengen, um das Eindringen der unerwünschten Partikel in 
die Atemwege zu verhindern, wie es beim Asthma bronchiale der Fall ist.

Allergiesymptome können sich jedoch auch auf der Haut (Kontaktallergie) und im Darm (Nahrungsmittelallergie) abspielen.

In unserer Praxis beschäftigen wir uns schwerpunktmäßig mit Allergien der Atemwege, d. h. Allergien die durch 
sog. Inhalationsallergene wie Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare etc. ausgelöst werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Folgendes könne Sie gegen Ihre Allergie tun:

Die erste und wichtigste Maßname ist, den allergieauslösenden Stoff nach Möglichkeit zu meiden.
Dies ist in der Regel möglich bei Allergien auf Lebensmittel, Kosmetika, Tierhaare und ähnlichem.

Bei einer Allergie gegenüber überall vorhandene („ubiquitäre“), nicht vermeidbare Stoffe (z. B. Pollen) 
kann akut mit Medikamenten geholfen werden („symptomatische Therapie“).

 Längerfristig kann nach der entsprechenden Identifikation der Auslöser in vielen Fällen eine 
Hyposensibilisierung helfen, z. B. gegenüber Pollen und Milben(„kausale Therapie“).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Eine Hyposensibilisierung ist:

Bei einer Hyposensibilisierungsbehandlung, ein anderer Begriff dafür ist spezifische Immuntherapie (SIT),  
werden dem Körper in regelmäßigen Abständen geringe Dosen des Stoffes zugeführt, gegen den sich die 
allergische Reaktion richtet. Um keine allergischen Reaktionen auszulösen, werden die Dosen in kleinen 
Schritten gesteigert, bis eine sog. Erhaltungsdosis erreicht ist.
Durch die dauernde Konfrontation mit dem Allergen kommt es sozusagen zu einer „Gewöhnung“ des 
Immunsystems an den fälschlicherweise als Bedrohung angesehenen Stoff und zu einem Nachlassen der 
typischen Allergiesymptome.

Hyposensibilisierungsbehandlungen werden vor allem bei allen Pollenallergien erfolgreich durchgeführt, 
aber auch bei Milbenallergien (Hausstaubmilben).

Bei Erwachsenen werden die Allergenlösungen als Spritze unter die Haut verabreicht, bei Kindern 
zum Teil als Tropfen zugeführt.

Bei Pollenallergien reicht häufig eine Phase von 6-12 Wochen pro Jahr vor der Pollenflugsaison 
aus („präsaisonal“), die in drei aufeinander folgenden Jahren durchgeführt wird.

Erfolgreicher ist aber die ganzjährige Anwendung („perennial“), die bei Hyposensibilisierungsbehandlungen 
gegen Milben grundsätzlich erforderlich ist.

Auch hier beträgt die Behandlungsdauer mindestens 3 Jahre.